Glossar

Alarm

Signalisieren eines in der Gefahrenmeldeanlage eingetretenen Zustands, der die Einleitung gefahrenabwehrender Maßnahmen (Interventionen) erforderlich macht.

Außenhautüberwachung

Überwachung aller Zugänge, Fenster und sonstiger Öffnungen sowie Wände, Decken und Böden.

AWAG

Das AWAG (Automatisches Wähl- und Ansagegerät) ist ein sprechendes Wählgerät. Es wählt im Alarmfall automatisch bis zu zehn vorher einprogrammierte Nummern und gibt, wenn der Teilnehmer abhebt, eine auf Tonband oder elektronisch gespeicherte Gefahren- oder Störungsmeldung durch. Ausgelöst wird es durch die Melder der Gefahren- oder Störungsmeldezentrale.

Das AWAG kann entweder separat oder in der Zentrale integriert sein. Es benötigt kein spezielles Empfangsgerät, ein normaler Fernsprechapparat genügt, um Meldungen entgegenzunehmen. Die Teilnehmer lassen sich meldungs- und zeitabhängig programmieren. Mitteilungen, die nur für autorisierte Personen bestimmt sind, werden bei entsprechender Programmierung erst nach Quittieren des einleitenden Meldetextes abgegeben. Erreicht das AWAG trotz mehrmaliger Anrufversuche keinen der angewählten Teilnehmer, so setzt es eine Meldung in die Gefahren- oder Störungsmeldezentrale ab. Diese aktiviert dann z.B. Signalgeber (Sirene, Glocke, Blitzleuchte usw.) Eine Fernabfrage ist auch möglich.
Das AWAG informiert im Alarmfall hilfeleistende Stellen, wie Bewachungsunternehmen, berechtigte Privatpersonen usw., ohne dass es die Öffentlichkeit bemerkt (stiller Alarm).

Die Übertragung erfolgt über das öffentliche Fernsprechnetz. Das AWAG ist für jeden normalen Telefonanschluss (analog oder ISDN) geeignet, sowohl für Hauptanschlüsse als auch für Nebenstellenanlagen.

AWUG

Das AWUG (Automatisches Wähl- und Übertragungsgerät) übermittelt Alarmsignale aus Einbruch-, Überfall-, Brand- und Störungsmeldeanlagen über das öffentliche analoge oder digitale (ISDN) Fernsprechnetz an eine zentrale Empfangseinheit.
Es besteht aus dem Teilnehmergerät AWUG-T Teilnehmergerät und dem Zentralgerät AWUG-Z (Alarmempfänger). Ausgelöst wird es durch die Melder der Gefahren- oder Störungsmeldeanlage. Die Übertragung erfolgt durch digitale Datentelegramme. Dadurch ist eine größere Differenzierung möglich als bei AWAG. Das Zentralgerät wertet das ankommende Datentelegramm automatisch aus und zeigt dem Wachpersonal die Herkunft und Art des Rufes an. Der Meldungseingang kann zusätzlich an der Registriereinrichtung abgelesen werden.
Die Übertragung von Meldungen aus Betriebsüberwachungsanlagen mit AWUG-T ist möglich bei Anschluss an Störungsmeldezentralen oder durch direkten Anschluss der Meldekontakte.

Das Zentralgerät AWUG-Z eignet sich als Meldungsempfänger besonders für Bewachungsunternehmen, aber auch für zentral geführte Konzerne zur Kontrolle von Filial- und Tochterbetrieben. Es kann mit einer Alarmeinsatzdatei kombiniert werden, die dem Bediener in der Notrufzentrale auf einem Bildschirm im Klartext sagt, wer angerufen hat, wer zu verständigen ist und welcher Einsatz geleistet werden muss.

Abreißmelder

Melder, der das Entfernen eines Gegenstandes (z.B. Wertschutzschrank) frühzeitig meldet, bevor ein definierter mechanischer Widerstand einer vorhandenen mechanischen Sicherungseinrichtung überwunden ist.

Alarm

Signalisieren eines in der Anlage eingetretenen Zustandes, der die Einleitung Gefahren abwehrender Maßnahmen (Interventionen) erforderlich macht.

Allgemein wird unter Alarm eine akustische und/oder visuelle Anzeige eines von der Norm abweichenden Zustandes in einem definierten, überwachten Meldebereichs verstanden. Alarme können automatisch durch Sensoren oder auch manuell ausgelöst werden.
Entsprechend ihrer Bedeutung können Alarme in verschiedene Alarmklassen oder Prioritäten eingestuft werden. Ferner sind echte Alarme von Falschalarm zu unterscheiden.

Alarm-Sicherheitsfolie

Die zur Nachrüstung vorgesehene Alarm- Sicherheitsfolie ist eine selbstklebende und mehrschichtige Sicherheitsfolie mit eingelegten Alarmfäden. Sie wird nachträglich auf vorhandene Glasflächen aufgetragen und besitzt die Funktion eines vollflächigen Glasdurchbruchmelders der höchsten Gefahrenklasse (VdS-Klasse C).
Die Alarmfäden verlaufen horizontal, wahlweise in den Abständen 4 cm, 10 cm oder 20 cm. Außerdem besitzt die Alarm- Sicherheitsfolie eine durchwurfhemmende Eigenschaft zum Schutz vor Blitzeinbruch und Vandalismus.
Eine Mattierung oder Metallisierung zum Zwecke des Sicht- und Sonnenschutzes ist möglich. Der Anschluss an die Zentrale einer Einbruchmeldeanlage erfolgt durch den Alarmerrichter.

Alarmfolie

Eine Alarmfolie ist eine selbstklebende Polyesterfolie mit eingelegten Alarmfäden (Silberfäden) zur Glasdurchbruchüberwachung. Sie wird nachträglich auf eine vorhandene Fensterverglasung aufgebracht.
Im Gegensatz zur Alarm-Sicherheitsfolie besitzt sie keine durchwurfhemmenden Eigenschaften.

Alarmglas

Alarmgläser mit auf der ganzen Fläche sichtbar eingelegtem Metalldraht haben auf einen Täter eine abschreckende Wirkung. Der Drahtabstand soll dem Zweck entsprechend gewählt werden. Bei Juwelier-Schaufenstern darf er beispielsweise höchstens 20 mm betragen, damit zwischen den Drähten kein Loch gebohrt werden kann, durch welches Schmuckstücke entwendet werden können.

Alle Anschlüsse von Alarmgläsern müssen auf der Innenseite ausgeführt werden. Anschlüsse von Alarmgeräten müssen auf der Raumseite und im Glasfalz immer oben oder seitlich liegen um Einwirkungen durch Feuchtigkeit im Glasfalz auszuschließen. Die Leitungsführung darf die wasserführende Ebene und die Dränage nicht behindern.

Alarmierungseinrichtungen

Alarmierungseinrichtungen dienen zum herbeirufen von Hilfe zur Gefahrenabwehr oder der Warnung von Personen. Sie können Teil oder Zusatzeinrichtung einer Gefahrenmeldeanlage (GMA) sein.

Alarmzentrale

Die Alarmzentrale ist der wichtigste Baustein einer Gefahrenmeldeanlage. Mit ihren peripheren Einrichtungen, wie Meldungsgeber und Signalisierungseinrichtungen dient sie der präventiven Früherkennung von Gefahren für Leben und Sachwerte. In der Alarmzentrale werden die Informationen aller angeschlossenen automatischen und nichtautomatischen Meldungsgeber entgegengenommen, verarbeitet, bewertet und angezeigt.
Alarmzentralen werden im Wesentlichen für die Meldung von Überfall, Einbruch und Brand eingesetzt.

Außenhautschutz

Unter Außenhautschutz werden alle Sicherheitsmaßnahmen an der Gebäudehülle verstanden, die das oder die Objekte im Gebäudeinnern schützen. Er besteht aus mechanisch/baulichen Maßnahmen (Außenhautsicherung) aus elektronischen Maßnahmen, Detektionsmaßnahmen und/oder organisatorischen/personellen Maßnahmen (Außenhautüberwachung). Der Außenhautschutz hat zum Ziel, das Eindringen von nicht autorisierten Personen entweder zu verhindern oder zumindest zu erschweren, sowie solche Versuche möglichst frühzeitig zu detektieren.

Bedrohungsalarm

Spezielle Art einer Überfallmeldung.
Auslösung z.B. durch Betätigen einer Schalteinrichtung.

Betreiber

Der für den Betrieb der Gefahrenmeldeanlage Verantwortliche.

Bewegungsmelder

Einbruchmelder, der Bewegungen innerhalb seines Überwachungsbereiches erkennt und meldet.

Bildermelder

Bildermelder sind Wertschutzmelder, die im Rahmen des Intrusionsschutzes eingesetzt werden, um wertvolle Gemälde oder andere aufgehängte Gegenstände gegen unbefugtes Entfernen zu sichern. Sie bestehen aus einem empfindlichen, meist piezoelektrischen System, an dem die Kunstgegenstände aufgehängt sind. Schon die leichteste Berührung genügt, um das piezoelektrische System aus dem Gleichgewicht zu bringen, wodurch ein Alarm ausgelöst wird. Bildermelder dienen ausschließlich dem Schutz von Einzelobjekten und sind mit anderen Meldern zu einem System zu kombinieren.

Biometrische Authentifikation

Durch Bestimmung geeigneter charakteristischer körperlicher Merkmale während einer Authentifikationsanfrage und Vergleich mit den hinterlegten biometrischen Daten wird die Berechtigung eines Anwenders festgestellt und gegebenenfalls eine Freigabe erteilt.

Biometrische Verfahren

Biometrie ist die "Wissenschaft von der Zählung und Körper-Messung an Lebewesen" (Duden). Auf den Bereich der Zutrittskontrolle übertragen bedeutet das: Biometrische Identifizierungsmerkmale, wie Gesicht, Stimme, Augennetzhaut, Handgeometrie und Fingerabdruck werden zur Identifizierung entweder als Einzelmerkmal oder gemeinsam mit einem anderen Merkmal "UND" verknüpft hinzugezogen. Biometrische Verfahren sind nur dann einsetzbar, wenn von den betreffenden Personen vorher die Prüffaktoren aufgenommen, analysiert und abgespeichert wurden. Bei einem Zutrittsbegehren wird das entsprechende Merkmal erneut aufgenommen und mit dem im Speicher hinterlegten Muster verglichen. Bei Übereinstimmung wird der Zugang freigegeben.

Von den in den letzten Jahren diskutierten oder zur Marktreife entwickelten biometrischen Identifikationsverfahren sind bis heute folgende bekannt und einsetzbar:

Stimmerkennung

Unterschriftenvergleich

Handgeometrieerkennung

Retina-Gefäßmustererkennung (Augennetzhaut)

Fingerabdruckanalyse

Optische Erkennung (automatischer Bildvergleich)

Opto-akustische ErkennungDie meisten biometrischen Kontrollsysteme haben mit der geringen Akzeptanz der Benutzer zu kämpfen. Psyschologische Gründe und auch hygienische Bedenken sind es, die bei der Abtastung des Augenhintergrundes, bei der Kontrolle des Fingerabdrucks oder beim Positionieren des Kopfes in eine Kinnschale eine Abwehrhaltung hervorrufen. Diese Ablehnung führt zu bewussten Fehlbedienungen und damit zur Blockade der gesamten Zutrittskontrolle.

Vielversprechend sind die Entwicklungen der letzten Jahre im Bereich des automatischen Bildvergleichs. Der direkte Bildvergleich beanspruchte jedoch eine so hohe Rechenleistung und war mit einer extremen Fehlerrate behaftet, dass diese Verfahren praktisch nicht einsetzbar waren.

Neuere Verfahren nutzen nur einige wenige unveränderliche Kennzeichen, wie die Zuordnung von Kinn und Augen, Nasen- und Stirnform sowie den Augenabstand. Diese Kennzeichen begleiten den Menschen und lassen sich ebenso zuverlässig einordnen wie z.B. die Fingerabdrücke. Das menschliche Gesicht wird bei diesen Verfahren mathematisch erfasst, indem das Gesicht mit Gitternetzlinien überzogen wird und die typischen Merkmale an bestimmten Gitternetzknoten erfasst werden. Der Vorteil dieses Systems liegt eindeutig in der berührungslosen Erfassung der Identifizierungsmerkmale.

Bohrschutz, elektronisch

Bohrangriffe auf Tür- und Wandflächen, Geräte, Scharfschalt-Einrichtungen und sonstige besonders exponierte Stellen bei Einbruchmeldeanlagen oder anderen Schutzeinrichtungen können durch Maßnahmen elektronischer bzw. elektrischer Art frühzeitig erkannt werden. Die Meldung eines Angriffs, Eingriffs oder einer Manipulation erfolgt meist über eine Steuerungszentrale als optischer, akustischer oder als stiller Alarm.

Brandalarm

Auslösung einer Alarmierungseinrichtung und/oder Weiterleitung einer Brandmeldung von der Brandmeldezentrale an eine Empfangszentrale, von der aus Brandbekämpfungsmaßnahmen eingeleitet werden können."
"Brandalarm ist die Warnung vor einer bestehenden Gefahr für Personen und Sachen, um Maßnahmen zur Gefahrenabwehr einleiten zu können.

Brandmeldeanlage (BMA)

Brandmeldeanlagen (BMA) sind Gefahrenmeldeanlagen (GMA), die Personen zum direkten Hilferuf bei Brandgefahren dienen und/oder Brände zu einem frühen Zeitpunkt erkennen und melden.

Brandmelder

Ein Brandmelder ist Teil einer objektgebundenen Meldeanlage. Er kann über eine Brandmelderzentrale einen Hauptmelder (Übertragungseinrichtung für Brandmeldungen) auslösen. Es gibt automatische und nichtautomatische Brandmelder.

Datenbus

Ein Datenbus ist eine Linienverbindung zwischen mehreren Geräten, welche untereinander Informationen austauschen. Er besteht im Allgemeinen aus mehreren Signalleitungen, welche fest vorgegebene Funktionen haben. In der Regel lassen sich folgende Gruppen von Signalleitungen unterscheiden: Adressleitungen, auf welchen die adressierte/adressierende Einheit signalisiert wird

Datenleitungen, auf welchen die Informationen übertragen werden

Steuerleitungen, auf welchen der Informationsverkehr geregelt wird
Da im Normalfall zu einer bestimmten Zeit nur zwei Einheiten über den Datenbus kommunizieren können, muss ein Protokoll den Datenverkehr genau regeln. Mit dem damit verbundenen Schaltungs- und Softwareaufwand werden Kollisionen oder Blockierungen verhindert.

Mit einem Datenbus lässt sich eine modulare Ausbaubarkeit von Systemen erreichen. Es können zusätzliche Geräte ohne Anpassung der Hardware an ein System angeschlossen werden.

Deckelkontakt

Kontakte für die Überwachung von Deckeln oder beweglichen Gehäuseteilen der Anlageteile.

Dezibel (dB)

Das Dezibel ist ein logarithmisches Pegel- oder Verhältnismaß, welches seinen Ursprung in der Fernmeldetechnik hat. (Mit dem Namen "Bel" soll an Graham Bell, den Erfinder des Telefons erinnert werden.) Es ist definiert als der 10fache (Dezi) Zehnerlogarithmus eines Verhältnisses quadratischer Größen.

Für die überschlägige Abschätzung in der Praxis reicht es, sich einige Verhältniszahlen mit den dazugehörenden Zahlenwerten in dB zu merken:

2fache Leistung 3 dB

3fache Leistung 5 dB

5fache Leistung 7 dB

10fache Leistung 10 dB

100fache Leistung 20 dB

2fache Spannung 6 dB

3fache Spannung 10 dB

5fache Spannung 14 dB

10fache Spannung 20 dB

100fache Spannung 40 dB

Drahtglas

Drahtglas ist ein Gussglas mit einer Drahtnetzeinlage. Es wird unterschieden zwischen Drahtgussglas, Drahtornamentglas und Drahtspiegelglas.

Drahtgussglas wird als farbloses ("weißes") und als farbiges Glas hergestellt. Die mittlere Lichtdurchlässigkeit zwischen 400 und 750 mm beträgt für senkrecht einfallendes Licht und für farbloses Drahtgussglas ca. 82 %. Die Glasnenndicken betragen 7 ± 0,7 mm und 9 ± 1,0 mm, die max. Breite 2520 mm und die max. Länge 4500 mm.
Drahtornamentglas ist je nach Oberflächen-Struktur (Ornament) nur bedingt durchsichtig, wohl aber lichtdurchlässig. Von der Ornamentstruktur hängt es ab, ob Drahtornamentglas lichtstreuend oder lichtlenkend wirkt. Die mittlere Lichtdurchlässigkeit zwischen 400 und 750 mm beträgt 76 bis 88 % für senkrecht einfallendes Licht. Die Glasnenndicken liegen bei 7 ± 0,7 mm und 9 ± 1,0 mm, die max. Breite bei 2520 mm und die max. Länge bei 4520 mm.
Drahtspiegelglas ist ein transparentes, uneingefärbtes Spiegelglas mit einem quadratischen punktgeschweißten Drahtnetz. Die mittlere Lichtdurchlässigkeit zwischen 400 und 750 mm beträgt ca. 88% für senkrecht einfallendes Licht. Die Glasnenndicke ist 7 ± 0,7 mm, die max. Breite ist 1830 mm und die max. Länge ist 3330 mm.

Das eingelegte Drahtnetz erschwert nämlich nicht das Brechen der Gläser, sondern es erleichtert es durch Einbringen von Inhomogenitäten und die damit bewirkte Verringerung der Grundfestigkeit! Das punktgeschweißte Drahtnetz bewirkt eine mehr oder weniger gute Bindung der Glasscherben.
Gläser mit Drahteinlage sollen nicht in Verglasungen eingesetzt werden, die im Laufbereich von Personen liegen.

Dual-Bewegungsmelder

Dual-Bewegungsmelder haben einen Infrarot-Detektor (IR) und einen Ultraschall-Detektor (US). Man unterscheidet zwischen zwei Auswertungsarten der Detektoren:Alarmauslösung durch US- und IR-Melder
Eine Alarmauslösung erfolgt nur wenn beide Detektionsprinzipien ausgelöst haben. Dadurch eignet sich diese Art von Dual-Melder bei schwierigen Umweltbedingungen, da eine hohe Fehlalarmsicherheit und eine hohe Detektionssicherheit herrscht.

Alarmauslösung durch US- oder IR-Melder
Eine Alarmauslösung erfolgt dann, wenn eine der beiden Detektionsprinzipien ausgelöst hat. Dieser Bewegungsmelder ist äußerst empfindlich. Mit Fehlalarmen ist zu rechnen.

Einbruchmeldeanlage

Einbruchmeldeanlagen (EMA) sind Gefahrenmeldeanlagen (GMA), die dem automatischen Überwachen von Gegenständen auf unbefugte Wegnahme sowie von Flächen und Räumen auf unbefugtes Eindringen dienen.
Einbruchmeldeanlagen der Ausführungsart B sind Gefahrenmeldeanlagen der Klasse 1 mit Einrichtungen, die es wesentlich erschweren, sie durch vorsätzliche Störungen außer Betrieb zu setzen oder Meldungen zu verhindern."

"Einbruchmeldeanlagen (EMA) der Klasse 1 Ausführungsart 1 sind Gefahrenmeldeanlagen mit niederer Überwindungssicherheit. Einbruchmeldeanlagen (EMA) der Klasse 1 Ausführungsart 2 sind Gefahrenmeldeanlagen mit mittlerer Überwindungssicherheit. Einbruchmeldeanlagen (EMA) der Klasse 1 Ausführungsart 3 sind Gefahrenmeldeanlagen mit hoher Überwindungssicherheit. Einbruchmeldeanlagen (EMA) der Klasse 1 Ausführungsart 4 sind Gefahrenmeldeanlagen mit sehr hoher Überwindungssicherheit.

Einbruchmelder

Anlageteil einer Einbruchmeldeanlage, der eine geeignete physikalische Kenngröße zur Erkennung eines Einbruchversuchs/Einbruchs in dem zu überwachenden Bereich ständig oder in aufeinanderfolgenden Zeitintervallen beobachtet.

Einbruchmelder sind auf verschiedenen physikalischen Prinzipien beruhende Sensoren auf der Erfassungsebene einer Einbruchmeldeanlage, die Zustandsveränderungen in einer definierten Zone erfassen, z.T. auch auswerten und auf die Einbruchmelderzentrale übertragen.

Eingabeeinrichtung

Gerät welches die Information z.B. eines Transponders
aufnimmt und an die Auswerteeinheit (Zentrale) weiterleitet.

Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)

Die Fähigkeit einer elektrischen Einrichtung, in ihrer elektromagnetischen Umgebung zufrieden stellend zu funktionieren, ohne diese Umgebung, zu der auch andere Einrichtungen gehören, unzulässig zu beeinflussen.

EMV umfasst sowohl die Störfestigkeit als auch die Begrenzung der Störaussendung; sie ist in einzelne Teilgebiete unterteilt, z.B. Funkstörung, Entladungen statischer Elektrizität, Elektromagnetische Felder sowie schnelle transiente Störgrößen. EMV umfasst dagegen nicht die Auswirkungen, die durch Änderungen oder Ausfall von Netzgrößen (etwa Stromversorgung, Netzfrequenz, Signalpegelschwankungen usw.) verursacht werden.

Produkte der Gefahrenmeldetechnik müssen bestimmungsgemäß funktionieren, auch wenn sie überhöhten Umwelteinflüssen elektromagnetischer oder elektrostatischer Art ausgesetzt bzw. an Netzen mit leitungsgeführten Störgrößen betrieben werden.

Energieversorgung

Anlageteil für die Versorgung von Gefahrenmeldeanlagen
oder Teilen mit Energie.

Erschütterungsmelder

Automatischer Melder, auch Vibrationsmelder genannt, bei dem eine federnd gelagerte Masse durch Erschütterungen zum Schwingen gebracht wird, was zu einer Meldung führt.

Erstalarm

Die Meldergruppe, die zuerst ausgelöst hat, wird besonders dargestellt (z.B. durch Blinken der Anzeige)

Externalarm

"Signalisierung der Auslösung der scharfgeschalteten Einbruchmeldeanlage (EMA) durch optische bzw. akustische Signalgeber und/oder bei einer hilfeleistenden Stelle, z.B. Polizei oder Wach- und Sicherheitsunternehmen."

Falschalarm

Alarm, dem keine Gefahr zu Grunde liegt.
Falschalarme können z.B. ausgelöst werden durch:
- Bedienungsfehler
- externe Beeinflussung
- versehentlich eingeschlossene Haustiere usw.

Fernalarm

Melden eines Alarmes an eine nicht vor Ort befindliche, beauftragte Stelle (z.B. Wach- und Sicherheitsunternehmen).

Fingerabdruckvergleich

Zur Prüfung der Identität einer Person kann der Fingerabdruck mit einem Fingerabdruckleser ermittelt und in der dazugehörigen Auswerteeinheit ausgewertet werden. Während der Aufnahmeprozedur, die weniger als zwei Minuten dauert, wird der Fingerabdruck des Benutzers gelesen, bewertet und als mathematisches Abbild gespeichert. Nachfolgende Identifikationen werden innerhalb von ca. 3 Sekunden durchgeführt. Dabei wird der Abdruck des entsprechenden Fingers nach dem Auflegen auf die Linse des Fingerabdrucklesers mit den gespeicherten Abdruck verglichen. Ein zweizeiliges Anzeigefeld in der Lesestation dient der Führung des Benutzers.

Funkalarmanlage

Funkalarmanlagen benutzen im Gegensatz zu drahtgebundenen Einbruchmeldeanlagen (EMA) als alternativen Übertragungsweg elektromagnetische Funkwellen.
Aufgrund der schnellen Montage ohne aufwändige Kabelverlegung eignen sich Funkalarmanlagen hauptsächlich für den privaten Wohnbereich oder das Kleingewerbe, d.h. für Risiken, bei denen von einem Täter ausgegangen wird, der über wenig technisches Wissen verfügt und keine Überwindungsversuche unternimmt.

Funkwellen

Funkwellen sind ein nicht scharf definierter Frequenzbereich technisch erzeugter elektromagnetischer Wellen, der die Bereiche der Radiowellen und der Mikrowellen bis zum Infrarot umfasst. Jede elektromagnetische Welle breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit (299 792 458 Meter pro Sekunde) aus. Das ist etwa die Entfernung zu unserem Mond. Dorthin benötigt das Licht von der Erde aus 1 Sekunde. Die Wellenlänge ist über die Lichtgeschwindigkeitmit der Frequenz verknüpft.
Die Frequenz wird in Kilohertz (kHz), Megahertz (MHz) und Gigahertz (GHz) ausgedrückt.

GPRS

Bei diesem Dienst zur Datenübertragung per Funk in GSM oder UMTS-Netzen besteht die dauerhafte Funkverbindung nur virtuell. Das heißt, der Funkraum eines Nutzers ist nur dann belegt, wenn tatsächlich Daten übertragen werden, ansonsten ist er für andere Benutzer frei.

GPRS steht für General Packet Radio Service, auf Deutsch allgemeiner paketorientierter Funkdienst. Er wird insbesondere zur Datenübertragung für Mobiltelefone und teilweise auch bei Notebooks eingesetzt. Beim GPRS wird die zu übertragene Information vor dem Senden in kleine Pakete zerlegt, diese Pakete werden an den Empfänger übertragen und dort wieder zusammengesetzt. Der Vorteil dieser Übertragungstechnik liegt in der optimalen Nutzung der Bandbreite im Handynetz.

GSM

GSM steht für Global System for Mobile Communications. Es ist ein Standard für volldigitale Mobilfunknetze, der hauptsächlich für Telefonie, aber auch für leitungsvermittelte und paketvermittelte Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen (Short Messages) genutzt wird. Das mobile Telefonsystem wurde entwickelt um Teilnehmern eine europaweite Mobilität zu erlauben und mit ISDN oder herkömmlichen analogen Telefonnetzen kompatible Sprachdienste anzubieten.

Gaswarnsysteme

Gaswarnsysteme bestehen aus Gasmeldern zur Detektion explosibler oder toxischer Gas- und Dampfgemische sowie aus Signalzentralen zur Auswertung der von den Gasmeldern abgegebenen Signale.
Die Gasmelder enthalten einen Sensor, der seine elektrischen Werte unter Gas- oder Dampfeinfluss ändert. Eine geeignete elektronische Schaltung setzt diese Änderungen in ein auswertbares Ausgangssignal um. Die Signalzentrale wertet das analoge Ausgangssignal des Gasmelders aus und gibt, je nach Konzentration des zu detektierenden Mediums, eine Warnung, einen Voralarm oder einen Alarm ab. Dieses stufenweise Ansprechen auf verschiedene Gefährdungsgrade erlaubt, in jeder Situation angemessen zu reagieren.
Im Gegensatz dazu reagiert der Gassensor auf Brandgase

Gefahrenmeldeanlage (GMA)

Gefahrenmeldeanlagen (GMA) sind Fernmeldeanlagen zum zuverlässigen Melden von Gefahren für Personen und Sachen. Sie bilden aus selbsttätig erfassten oder von Personen veranlassten Informationen Gefahrenmeldungen, geben diese aus und erfassen Störungen. Die Übertragungswege, die der Übertragung von Informationen und Gefahrenmeldungen dienen, sind überwacht. Ihr Versagen ist durch besondere Maßnahmen weitgehend verhindert. Sie können neben elektrischen auch andere Betriebsmittel aufweisen.

Zu einer GMA gehören Einrichtungen für Eingabe, Übertragung (leitungsgeführt und nicht leitungsgeführt), Verarbeitung und Ausgabe von Meldungen, einschließlich zugehöriger Energieversorgung.

Gefahrenwarnanlage

(GWA) Elektrische Einrichtung für die frühzeitige Warnung zur Vermeidung bzw. Reduzierung von Schäden, die durch Einbruch, Brand, Bedrohung sowie technische Defekte entstehen.

Gehtest

Funktion zur Aktivierung der Anzeige-LED an
Bewegungsmeldern und prüfen des Überwachungsbereiches.

Glasbruchmelder

Glasbruchmelder sind Intrusionsmelder, die in einem Gefahrenmeldesystem zur Peripherie-, aber auch zur Objektüberwachung dienen. Man unterscheidet zwischen passiven und aktiven Glasbruchmeldern.

Hausnotruf

In der gewohnten Umgebung bleiben zu können und im Notfall schnelle Hilfe zu bekommen - dies sind die Wünsche, besonders für Menschen, die sich körperlich eingeschränkt fühlen.
Leider passiert es immer wieder, dass Menschen, die alleine leben, im Notfall ohne Hilfe bleiben, weil sie sich nicht rechtzeitig bemerkbar machen können. Durch einen Hausnotruf kann schnell geholfen werden. Hausnotrufteilnehmer bekommen ein Zusatzgerät zum Telefon und einen kleinen Apparat - den so genannten Funkfinger - zum Umhängen oder zum Tragen am Handgelenk.

Einen Hausnotrufservice bietet beispielsweise der Arbeiter Samariter Bund an, aber auch eine Reihe privater Hausnotrufzentralen.

Infrarotdetektor (EMA)

Infrarot-Detektoren für den Intrusionsschutz nützen die Tatsache aus, dass alle Lebewesen eine gegenüber der Umgebung intensivere Infrarotstrahlung aussenden. Die Infrarotdetektoren detektieren diese passiv.

Damit solche Meldesysteme, die meist zur Raumüberwachung verwendet werden, nicht auf fest angeordnete Strahlenquellen (z.B. Heizkörper), sondern nur auf sich bewegende Personen reagieren, wird durch ein sektorielles Spiegelsystem die Strahlung von einzelnen definierten Raumsektoren ausgewertet. Sobald eine Person solche Raumsektoren durchquert, ergeben sich merkliche Differenzen und es erfolgt Alarm.

Internalarm

Meldung der Auslösung von ganz oder teilweise intern scharfgeschalteten EMA sowie Sprachdurchsagen an Personen im überwachten Objekt mit dem Ziel der eigenen Hilfeleistung.

Intrusionsschutz

Unter Intrusionsschutz versteht man vorbeugende Maßnahmen gegen das Eindringen unbefugter, meist krimineller Personen in geschützte Objekte. Maßnahmen zur Detektion solcher Personen werden unter dem Begriff Intrusionsüberwachung zusammengefasst.

Eine umfassende Intrusionsüberwachung wird durch ein vierstufiges Überwachungskonzept aufgebaut:Die Perimeterüberwachung (Freilandschutz) umfasst die Installation geeigneter Geräte in der äußeren Umgebung des zu überwachenden Objektbereichs. Damit wird bereits die Annäherung Unbefugter an das Objekt für eine Alarmierung ausgenützt.

Die Peripherieüberwachung (Außenhautschutz), bei der geeignete Geräte das Eindringen in den Überwachungsraum signalisieren.Die Raumüberwachung, bei der mit Hilfe entsprechender Melder bzw. Meldersysteme das Eindringen in einen überwachten Innenbereich, z. B. einen Tresorraum einer Bank detektiert und ein Alarm ausgelöst wird.Die Objektüberwachung, bei der geeignete Detektionsgeräte Angriff oder Berührung signalisieren.

Ionisationsrauchmelder

Ionisationsrauchmelder sprechen auf diejenigen Verbrennungsprodukte an, welche den Ionisationskammerstrom im Melder beeinflussen können.

Körperschallmelder

Ein Körperschallmelder überwacht einbruchgefährdete Wertbehältnisse aus harten Baustoffen, wie beispielsweise Beton oder Stahl. Der durch Einbruchwerkzeuge im bearbeiteten Material hervorgerufene Körperschall breitet sich als mechanische Schwingung bis zum Körperschallmelder aus und wird dort als Alarm ausgewertet

Lichtschranke

Lichtschranken bestehen aus einem Sender, der einen gebündelten Strahl sichtbaren oder unsichtbaren Lichts dauernd oder intermittierend aussendet sowie einem Empfänger, der diesen Lichtstrahl verarbeitet. Beide sind räumlich voneinander getrennt; der Lichtstrahl durchquert die zu überwachende Wegstrecke. Passiert ein Objekt die Lichtschranke, so wird der Lichtstrahl unterbrochen und Alarm ausgelöst.

Lichtschranken finden sich neben dem Intrusionsschutz auch in einer Reihe von anderen Anwendungen (Türsteuerung, Produktionstechnik u.a.) Für den Intrusionsschutz verwendet man zweckmäßig die mit unsichtbarem Infrarotlicht arbeitenden Lichtschranken. Zur Sicherung des Schließbereichs von Feuerschutzabschlüssen (Personenschutz) oder zur Durchfahrtsicherung von Feuerschutzabschlüssen im Zuge bahngebundener Förderanlagen dürfen nur spezielle Bauarten von Lichtschranken verwendet werden, die nicht auf Brandrauch ansprechen. Der VdS stellt Prüfzeugnisse für solche Geräte aus und führt eine Liste geeigneter Produkte.

Magnetkontakt

Magnetkontakte sind in der Regel ein Bestandteil des Außenhautschutzes, können aber auch zur Objektüberwachung eingesetzt werden.
Bei beweglichen Bauelementen (Fenster, Tür) wird am feststehenden Teil ein Magnetkontakt (Reed-Kontakt) befestigt, am beweglichen Teil ein Magnet. Im geschlossenen Zustand befindet sich der Magnet in unmittelbarer Nähe des Kontaktes und hält ihn geschlossen. Beim Öffnen wird der Magnet entfernt, und der Kontakt öffnet sich.

Meldebereich

Meldebereiche sind Abschnitte von Gebäuden (z.B. Räume, Geschosse) oder von Grundstücken (z.B. Höfe) und dienen der eindeutigen Erkennung der Herkunft von Gefahrenmeldungen. Anmerkung: Ein Meldebereich darf mehrere Meldergruppen umfassen.

Meldelinie

Zusammenfassung aller Melder einer Primärleitung zu einer Meldergruppe. Meldelinien in Gefahrenmeldeanlagen werten dabei sowohl Kurzschluss oder Unterbrechung des Stromkreises als auch mindestens eine 40%ige Änderung des Ruhestromes innerhalb der Meldelinie aus.

Verbreitet sind jedoch Meldelinien, bei denen eine wesentlich höhere Auswertesicherheit gegeben ist und bei denen jeder Melder innerhalb der Meldelinie selbst überbrückungssicher überwacht wird. Meldelinien mit digitalen Übertragungstechniken (Melderkette) gestatten darüber hinaus eine weitere Erhöhung der Sicherheit gegen den Versuch, die Meldelinie mit messtechnischen Maßnahmen zu unterlaufen.

Meldergruppe

Eine Meldergruppe ist die Zusammenfassung von Meldern, für die an Anzeigeeinrichtungen eine eigene Anzeige für Meldungen und Störungen vorgesehen ist. Die Meldergruppe kann auch aus nur einem Melder bestehen.

Meldergruppe ist die Zusammenfassung von Meldern eines Meldebereiches, für die eine eigene Anzeige für Meldungen in der Zentrale vorhanden ist, mit dem Ziel, den Meldungsort zu kennzeichnen.)

Meldergruppe: Zusammenfassung von Brandmeldern eines Überwachungsbereiches für eine eigene Anzeige in der Brandmelderzentrale, mit dem Ziel, den Brandort zu kennzeichnen.

Meldung

Die durch ein Anlageteil abgegebene Information.
Es wird unterschieden zwischen Gefahrenmeldungen, Störungsmeldungen und Zustandsmeldungen.

Notrufzentrale

In einer Notrufzentrale werden die im Bereich von Anschlussnehmern erfassten Meldungen, z.B. aus Gefahrenmeldeanlagen oder betriebstechnischen Einrichtungen, die über gemietete Stromwege (Standleitungen)im öffentlichen Fernsprechnetz übertragen werden, verarbeitet und die Verfolgung der Meldung eingeleitet. Das dafür eingesetzte qualifizierte Fachpersonal sorgt unverzüglich dafür, dass die erforderlichen Maßnahmen zur Hilfeleistung bzw. zur Behebung von Störungen oder Schäden durchgeführt werden.

Durch die beim Anschlussnehmer vor Ort installierten Einrichtungen zur Erfassung und Anzeige der verschiedenen Meldungen und Meldungsarten, werden gezielte und schnelle Abwehrmaßnahmen ermöglicht, so dass Schäden und Folgekosten an Sachwerten, aber auch Gefahren für Menschen möglichst kleingehalten bzw. sogar verhindert werden können.

Notstromversorgung

E
ine Gefahrenmeldeanlage muss über zwei voneinander unabhängige Energiequellen verfügen (Netz und Batterie). Das Netzgerät muss in der Lage sein, neben der Deckung des Energiebedarfs der Anlage die Ladung der Batterie zu erhalten bzw. die Batterie innerhalb von 24 Stunden auf mindestens 80 % ihrer Nennkapazität aufzuladen.

Objektschutz

Objektschutz (im Sinne der Sicherheit) ist die Summe aller Maßnahmen der Sicherung eines Gebäudes oder zusammengehörigen Gebäudekomplexes gegen eine bestimmte, gewaltsame Einwirkung von außen (Außentäter) und von innen (Innentäter) durch Einzeltäter oder Tätergruppen (Angreifer).

Optischer Rauchmelder

Optische Rauchmelder sprechen auf Verbrennungsprodukte an, welche die Dämpfung oder die Streuung von Licht im infraroten, sichtbaren und/oder ultravioletten Bereich des elektromagnetischen Spektrums beeinflussen

Öffnungskontakt

Öffnungskontakte sind in der Regel ein Bestandteil des Außenhautschutzes, können aber auch zur Objektüberwachung eingesetzt werden.
Bei beweglichen Bauelementen (Fenster, Tür) wird am feststehenden Teil ein Magnetkontakt (Reed-Kontakt) befestigt, am beweglichen Teil ein Magnet. Im geschlossenen Zustand befindet sich der Magnet in unmittelbarer Nähe des Kontaktes und hält ihn geschlossen. Beim Öffnen wird der Magnet entfernt, und der Kontakt öffnet sich.

Perimeterschutz

Der Perimeterschutz (Freilandschutz) dient dem Schutz eines Objektes durch Maßnahmen in dessen Umfeld, bzw. in dem umgebenden freien Raum, in der Regel bis einschließlich zur Grundstücksgrenze. Er besteht aus mechanisch/baulichen Maßnahmen (Perimersicherung), aus elektronischen/ Detektionsmaßnahmen und/oder aus organisatorisch/personellen Maßnahmen (Perimeterüberwachung).

Proximity-Verfahren

Eine Funktionseinheit der Zutrittskontrollanlage welche Echtheitsmerkmale berührungslos von einer ID-Karte oder einem Kennungsgeber (Transponder) übernimmt (auch Handsfree-Verfahren genannt).

Rauchmelder

Melder, die auf in der Luft enthaltene Verbrennungs- und/oder Pyrolyseprodukte (Schwebstoffe) ansprechen. Ionisations-Rauchmelder sprechen auf diejenigen Verbrennungsprodukte an, welche den Ionisationskammerstrom im Melder beeinflussen können. Optische Rauchmelder sprechen auf Verbrennungsprodukte an, welche die Dämpfung oder die Streuung von Licht im infraroten, sichtbaren und/oder ultravioletten Bereich des elektromagnetischen Spektrums beeinflussen können. )

Raumüberwachung

Raumüberwachung ist ein Bestandteil des Intrusionsschutzes. Hierfür werden überwiegend Bewegungsmelder eingesetzt. Sie detektieren die Bewegung von Personen.

Rolling-Code

Um die Sicherheit von funkbasierten Zugangskontrollen oder Türöffnern (z.B. für Pkws oder Garagentore) zu erhöhen, wird für die Authentifizierung zwischen Sender und Empfänger ein Rolling-Code oder auch Rollcode genutzt. Dabei wechseln nach jedem Befehl bzw. nach jeder Datenübertragung die Codezahlen. Sender und Empfänger rücken nach jedem übertragenen Befehl zum nächsten Code einer vorgegebenen Tabelle vor, so dass der zuletzt genutzte Code ungültig wird.

Der Name Rolling-Code rührt daher, dass die Reihenfolge nach einem vollständigen Durchgang automatisch wieder von neuem beginnt.

Sabotageüberwachung

Für den Betreiber nicht abschaltbare Meldelinie, mit der Anlagenteile ständig auf unbefugten Eingriff überwacht werden. Jede Zustandsänderung muss für den Anlagenbetreiber, abhängig vom Schaltzustand der Anlage, optisch und akustisch erkennbar sein.
Externalarm darf bei Einbruchmeldeanlagen im Schaltzustand "Unscharf" durch die Sabotageüberwachung nicht ausgelöst werden.

Schalteinrichtung

Bedieneinrichtung für die Scharf/Unscharfschaltung von
Einbruchmeldeanlagen.

Scharfschalteinrichtung

Eine Scharfschalteinrichtung ist ein elektrisches, meist aber elektronisches Gerät, das dazu dient, Einbruchmeldeanlagen, andere Alarmsysteme, Warnsysteme und sonstige Schutzeinrichtungen - oder bestimmte Bereiche dieser Einrichtungen - über den Weg der kontrollierten Berechtigung ein- und auszuschalten.

Scharfschalten

Durchschalten der Anlage oder Teilen der Anlage zu den Intern- bzw. Extern-Alarmierungseinrichtungen.

Schließanlage (elektronisch)

Elektronische Zutrittskontrollsysteme sind entweder als elektronisch- elektromechanische Systeme (z.B. durch Lese-/Steuereinheiten und elektromechanische Stellglieder) aufgebaut oder können auch, höheren Sicherheitsanforderungen genügend, in Verbindung mit mechanischen Schließzylindern als Schließanlage aufgebaut sein. Moderne Systeme sind modular aufgebaut und gestatten in demselben System die Nutzung von mechanischen und mechatronischen Komponenten ergänzend nebeneinander. Die elektronischen Komponenten geben dem Gesamtsystem eine individuelle Flexibilität, die speziell bei Organisationsänderungen gewünscht ist. Abhängig vom Fabrikat können mechanische Schließanlagen auch mechatronisch erweitert werden, bis hin zur Nutzung biometrischer Systeme.

Security

Security (im Gegensatz zu Safety) befasst sich mit vorbeugenden Maßnahmen gegen den Eintritt von Ereignissen (Handlungen, Delikten und anderen unerwünschten Zuständen), die durch Personen in böswilliger Absicht gegen Unternehmen oder Organisationen (Mitarbeiter, Eigentum im weitesten Sinne oder guter Ruf) begangen werden, sowie mit der Begrenzung oder Beherrschung solcher Vorfälle und des daraus resultierenden Schadens.

Sicherheitsfolien

Sicherheitsfolien dienen der Nachrüstung von Glasflächen gegen Blitzeinbruch und Vandalismus (z.B. gegen Molotow-Cocktails, Schlageinwirkung, Glasschneider, Explosion). Sie haben in der Regel eine Dicke von 300 bis 400 µ (0,3 bis 0,4 mm), sind selbstklebend und werden nachträglich mit spezieller Montageflüssigkeit auf vorhandene Glasflächen aufgetragen.

Sicherheitskonzept

Ein Sicherheitskonzept besteht aus baulichen, technischen, organisatorischen und versicherungstechnischen Maßnahmen (Sicherheitsmaßnahme), die erst in ihrer Kombination die gewünschte Schutzwirkung ergeben. Die notwendige Schutzwirkung ist auf der Grundlage einer systematischen Risikoanalyse und anhand von Schutzzielen zu definieren.

Sicherungsbereich

Gebäude oder Teile eines Gebäudes, in dem sich die zu überwachenden Sachen befinden. (Definition nach VdS 2227)

Signalgeber

Signalgeber, auch Alarmgeber oder Alarmierungseinrichtungen genannt, sind Geräte, durch welche Personen auf eine Gefahren- oder Notsituation aufmerksam gemacht und zur Hilfeleistung aufgefordert werden sollen.
Akustische und/oder optische Signalgeber für den örtlichen (lokalen) Alarm werden als Ergänzung zur "stillen" Alarmierung eingesetzt.

Sperrelement

Das Sperrelement verhindert bei scharf geschaltetem Sicherungsbereich den Zugang zu diesem (Zwangsläufigkeit).

Stand-alone-Zutrittskontrollsystem

Ein Stand-alone-Zutrittskontrollsystem ist eine Zutrittskontrolle für einen oder wenige räumlich zusammenhängende Durchgänge wobei die Entscheidungsintelligenz in einer "Zentrale" programmiert ist, an der Lesegeräte oder Terminals ohne eigene "Intelligenz" angeschaltet werden.

Störungsmeldung

Anzeige von Störungen, die im Brandfall eine Brandmeldung verhindern könnten.
Anzeige von Störungen der Brandmeldeanlage infolge unerlaubter Eingriffe oder technischer Defekte.

Technischer Alarm

Technischer Alarm ist ein optisches und akustisches Signal, das bei einer Betriebsstörung einer PNA/PNAS selbsttätig in der Personen-NotsignalEmpfangszentrale ausgelöst wird.

Transponder

Ein Transponder ist ein mikroelektronischer Schaltkreis mit einer Sende- und Empfangsantenne, mit einer Steuerlogik und mit einem Daten- und Energiespeicher.
Die Aufgabe eines derartigen Schaltkreises besteht darin, gespeicherte Informationen mit einer sich in Sendereichweite befindlichen Lesestation drahtlos auszutauschen.

Ultraschallmelder

Ultraschallmelder bestehen aus einem Ultraschallgeber und einem Ultraschall-empfindlichen Sensor. Die emittierten unhörbaren Schallwellen werden an Gegenständen im überwachten Raum reflektiert und von der Sensorelektronik verarbeitet. Dringt nun ein sich bewegendes Objekt in den überwachten Raum ein, entsteht durch die unterschiedlichen Laufzeiten der Schallwellen (Dopplereffekt) eine Frequenzverschiebung im gewohnten "Schallbild", was den Melder zur Alarmgabe veranlasst.

Umschrank

Ein Umschrank dient der Unterbringung von Objekten, um diese vor unbefugter Benutzung oder Missbrauch zu schützen. Er umbaut oder überbaut zum Beispiel besondere Werte wie Tresore oder Gefahrenmeldezentralen und ermöglicht den effektiven Einsatz von kostengünstigen und/oder zusätzlichen Alarmanlagen, da nur ein kleines und definiertes Einzelobjekt überwacht bzw. gesichert werden muss. Bekannte Einsatzbeispiele eines Umschrankes sind die Gehäuse von Geldautomaten oder Handfeuermeldern. Häufig wird er auch für Brandmelde- und Haustechnikzentralen sowie Einbruchmeldeanlagen (EMA) eingesetzt.

Überfallmeldeanlage (ÜMA)

Überfallmeldeanlagen (ÜMA) sind Gefahrenmeldeanlagen (GMA), die Personen zum direkten Hilferuf bei Überfällen dienen.

Übertragungsanlage für Gefahrenmeldungen

Übertragungsanlagen für Gefahrenmeldungen (ÜAG) sind Gefahrenmeldeanlagen (GMA), die dem Aufnehmen und Übertragen von Meldungen aus Brandmeldeanlagen (BMA), Einbruchmeldeanlagen (EMA) und Überfallmeldeanlagen (ÜMA) zu einer beauftragten Stelle (z.B. Notrufzentrale) dienen und von Personen zum Hilferuf genutzt werden können.

Übertragungseinrichtung

Teil einer Gefahrenmeldeanlage, der Meldungen über überwachte Übertragungswege weiterleitet.

Unscharfschalten

Rücknahme der Durchschaltung der Anlage oder Teilen der Anlage zu den Intern- bzw. Extern-Alarmierungseinrichtungen.

Verschlussüberwachung

Überwachung des verschlossenen Zustandes von Türen, Fenstern, usw. zur Erreichung der Zwangsläufigkeit.

Vieraugenprinzip

"Mitwirkendes Vieraugenprinzip"
(Funktionentrennung) ist die Erfüllung einer Aufgabe durch zwei Personen, deren unterschiedliche Kompetenzen sich gegenseitig so ergänzen, dass beide zur Lösung der Aufgabe zwingend erforderlich sind."Bezeugendes Vieraugenprinzip" (Bestätigungsfunktion) ist die Erfüllung einer Aufgabe durch zwei Personen, wobei die eine die Arbeit ausführt und die andere den Prozess so beobachtet, dass sie die korrekte Ausführung bzw. das Resultat bezeugen kann."Mehrpersonenprinzip" (Überwachungsfunktion) bedeutet: Um sich gegenseitig zu schützen und/oder zu überwachen, halten sich andauernd mindestens zwei Personen in Sichtkontakt in dem Raum auf, in welchem entweder eine empfindliche Maschine zu bedienen oder eine schwierige Arbeit zu erledigen ist.

Vitrinenüberwachung

Vitrinen sind Schaukästen, in denen wertvolle und/oder empfindliche Ausstellungsgüter besichtigt werden können. Ihre Größe, Form und Konstruktion werden vom Ausstellungsobjekt bestimmt und variieren dementsprechend. Die Vitrinenüberwachung hat zur Aufgabe, das Ausstellungsgut vor Diebstahl und Beschädigung zu bewahren, ohne dessen Betrachtung zu beeinträchtigen.
Je nach Art des zu überwachenden Schaukastens werden elektromechanische oder magnetischen Kontakte, Glasbruchmelder, Alarmglas, Vibrationsmelder, kapazitive Melder oder CCTV (closed circuit television) im Verbund mit Video-Bewegungsmeldern (Videoüberwachung) eingesetzt.
Als universell verwendbar, sehr sabotagesicher und einfach in Installation und Wartung hat sich die aktive volumetrische Überwachung erwiesen. Bei dieser Technik werden in der Vitrine periodisch kleinste Luftdruckveränderungen (ca. 1/200 000 des normalen atmosphärischen Drucks) erzeugt und deren Dämpfung laufend ausgewertet.

Voralarm

Voralarm ist ein Signal, das vor Auslösen eines willensunabhängigen Personen-Alarms am Personen-Notsignal-Gerät selbsttätig gegeben wird. Durch den Voralarm soll das Auslösen eines Personen-Alarms, ohne dass ein Notfall vorliegt, verhindert werden.

Das Signal kann z.B. optisch oder akustisch gegeben werden.

Wassermeldesystem

Wassermeldesysteme sind Gefahrenmeldeanlagen (GMA) und werden zur ständigen Kontrolle von Flächen, Räumen, Rohrleitungen und sonstigen Einrichtungen (zum Beispiel EDV-Anlagen) in Bezug auf den Austritt von elektrisch leitenden Flüssigkeiten (zum Beispiel Wasser) eingesetzt.

Durch den Einsatz eines Sensors (Feuchtigkeitssensor, Sensorkabel, Niveauwächter) als aktives Teil eines Wassermeldesystems, werden besonders gefährdete Bereiche (Doppelböden von EDV-Anlagen, Rohrleitungen) punktuell (Feuchtigkeitssensor, Niveauwächter) oder linear (Sensorkabel) überwacht. Die Auswerteelektronik nimmt die Widerstandsänderungen auf und meldet den Alarm- oder Störfall.

Willensabhängiger Personen-Alarm

Willensabhängiger Personen-Alarm ist ein optisches und akustisches Signal, das im Notfall durch gewollte manuelle Aktivierung des Personen-Notsignal-Gerätes in der Personen-Notsignal-Empfangszentrale ausgelöst wird.

Willensunabhängiger Personen-Alarm

Willensunabhängiger Personen-Alarm ist ein Alarm der im Personen-Notsignalgerät (PNG) nach einer Reaktionszeit durch eine der folgenden Einrichtungen ausgelöst wird: Lagealarm wird nach einer vorgegeben Zeit ausgelöst, sobald ein bestimmter Neigungswinkel des PNG überschritten wird (In der Regel 30-45 Grad) Ruhealarm wird nach einer vorgegebenen Zeit bei Bewegungslosigkeit des PNG ausgelöst

Zeitalarm wird nach Ausbleiben einer angeforderten Quittung durch den Träger ausgelöst

Verlustalarm wird nach einer vorgegebenen Zeit bei Verlust des PNG ausgelöst

Fluchtalarm wird nach einer vorgegebenen Zeit bei hektischen Bewegungen des Trägers ausgelöst

Die Reaktionszeiten können in der Regel am PNG eingestellt werden (normalerweise zwischen 30 und 45 Sekunden).

Zentrale

Zentralen erfassen Informationen der Gefahrenmeldeanlage (GMA) und bilden daraus Meldungen.

Zutrittskontrolle

Eine Zutrittsberechtigung zu Arealen, Gebäuden, Gebäudeteilen oder einzelnen Räumen muss mindestens durch Prüfung der Systemzugehörigkeit des Identifikationsmerkmalträgers

zeitlichen Zutrittsbeschränkungen (Zeitzonen)

örtlichen Zutrittsbeschränkungen (Raumzonen)
ermittelt werden. Nur wenn diese Kriterien erfüllt sind, darf der Zutritt freigegeben werden, d.h. es muss sich um die richtige Person oder das richtige Identifikationsmittel (ID-Karte oder Gegenstände mit maschinell lesbaren Informationen) handeln. Zusätzlich muss eine Zutrittsberechtigung für einen bestimmten Zeitabschnitt zu einem bestimmten Areal gegeben sein.

Die Zutrittskontrolle kann in Abhängigkeit des Sicherheitsbedürfnisses rein visuell, z.B. durch einen Pförtner (personelle Zutrittskontrolle) oder durch eine automatische Zutrittskontrollanlage erfolgen. Es ist auch möglich, ein Zutrittskontrollsystem zur Unterstützung eines Pförtners einzusetzen.
Bei den meisten Zutrittskontrollanlagen erfolgt die Identifikation des Benutzers anhand zugewiesener Merkmale.

Zutrittskontrollsystem

Ein Zutrittskontrollsystem vereinigt verschiedene bauliche, apparative, organisatorische und personelle Maßnahmen zur Sicherstellung einer möglichst optimalen Zutrittskontrolle.

Ein Zutrittskontrollsystem ist nicht mit einzelnen Komponenten, wie z.B. einer automatischen Zutrittskontrollanlage (apparative Maßnahme, welche durch organisatorische und personelle zu ergänzen ist) gleichzusetzen.

Zutrittskontrollsysteme werden bei erhöhten Sicherheitsanforderungen, beispielsweise für Flughäfen, Rechenzentren, Industrieanlagen, militärische Objekte usw. angewendet und bedürfen einer sorgfältigen Abklärung aller betrieblichen Randbedingungen.

Zwangsläufigkeit

Maßnahme, die verhindert, dass eine nicht in allen Teilen funktionsfähige EMA (Einbruchmeldeanlage) scharfgeschaltet werden kann oder bei einer scharfgeschalteten EMA versehentlich Externalarm durch den Betreiber ausgelöst wird (z.B. Begehung der Räume ohne vorherige Unscharfschaltung). Bauliche Zwangsläufigkeit: alle baulichen Maßnahmen zur Einhaltung der Zwangsläufigkeit, z.B. Sperrschlösser, einseitige Schließbarkeit von Außentüren.

Elektrische Zwangsläufigkeit: alle elektrischen Maßnahmen zur Einhaltung der Zwangsläufigkeit, z.B. Verschlussüberwachung von Außentüren, elektrische Verriegelung von Sperrelementen bei scharfgeschalteter EMA, Blockierung des Blockschlosses bei nicht voll funktionsfähiger EMA.

Zweimelderabhängigkeit

Maßnahme zur Verifizierung von Alarmzuständen. Der Brandalarm wird erst nach Ansprechen zweier Melder einer Meldergruppe eingeleitet. Mit Ansprechen des ersten Melders kann sowohl eine interne Alarmierung als auch eine Steuerfunktion eingeleitet werden.